Was ist Mining-Bestätigung?

· 2 min read

Das Krypto-Mining beginnt mit guter Hardware, passender Software und einer Krypto-Wallet – und sein Ziel ist es, durch das Lösen einer Reihe mathematischer Aufgaben unterschiedlicher Schwierigkeit Kryptowährungen zu erzeugen. Dahinter steht der Prozess, Transaktionen, die für alle sichtbar in der Blockchain festgehalten werden, hinzuzufügen und wieder zu entfernen. Miner weisen die Richtigkeit der Transaktionen nach und schicken sie durch den Bestätigungsprozess. So werden der Kette neue Blöcke hinzugefügt und der laufende Betrieb des Netzwerks sichergestellt. Der wichtigste Schritt bei Transaktionen, die über den SHA256-Algorithmus* abgewickelt werden, ist genau dieser Bestätigungsmechanismus. Es kommt zwar selten vor, aber wenn mehr als die Hälfte der Miner nicht zustimmt, kann die Transaktion storniert werden und die Bestätigung negativ ausfallen. Da das Netzwerk von keiner zentralen Instanz verwaltet wird und seinem Wesen nach auf der Mehrheit beruht, hat jeder Miner eine Stimme, und die Gültigkeit der Belohnung, die durch das Mining des Blocks entsteht, muss bestätigt werden.

Die Mining-Bestätigung kann auf zwei Wegen erfolgen: Proof of Work (PoW) und Proof of Stake (PoS). Wer über Proof of Work in den Bestätigungsprozess eintritt, weist sowohl seine Transaktionen als auch die Methode nach, mit der er sie durchgeführt hat. Auf diese Weise legt er sein Vorgehen und jeden einzelnen Schritt offen. Proof of Work umfasst die Miner ebenso wie ihre Transaktionen, und ein Miner schürft dabei auch Kryptowährungen, die ihm gar nicht gehören. Indem über Proof of Work belegt wird, dass eine Transaktion tatsächlich stattgefunden hat und korrekt ist, wird zugleich die Richtigkeit der gesamten Kette bewiesen. Die PoW-Methode hat neben ihren Vorteilen auch Nachteile: teure Anschaffungen für Hardware, der Stromverbrauch für den Nachweis, die steigende Schwierigkeit und die sinkende Belohnung zählen zu ihren Schattenseiten.

Der zweite Bestätigungsprozess ist Proof of Stake (PoS). Anders als bei Proof of Work steht hier der Besitzer der Kryptowährung im Mittelpunkt. Validator ist also derjenige, dem die Coins gehören. PoS funktioniert anders als Mining und beruht auf der Menge. Je mehr Kryptowährung jemand in seiner Wallet hält, desto höher fällt die Belohnung für die Haltedauer aus. Diese Haltedauer entspricht zugleich der Bestätigungsdauer des Blocks. Wichtig ist dabei: Das „Alter“ des Guthabens (also die Zeit, die es in der Wallet liegt) wird zurückgesetzt, sobald man von der eigenen Wallet aus überweist. Die Höhe der Belohnung richtet sich nach der Verweildauer in der Wallet. Man nennt das auch Gelddrucken, und es hat viele Vorteile. Es fallen keine Hardwarekosten wie bei Proof of Work an – ein durchschnittlicher Laptop genügt für den Vorgang. Zudem ist der Stromverbrauch so gering wie möglich, und die Bestätiger sind dem Netzwerk gegenüber treuer. Der strittige Punkt: Kryptowährungen, die meist nur in begrenzter Stückzahl ausgegeben werden, befinden sich im Besitz einer bestimmten Gruppe, sodass nur wenige Personen den Titel des Validators tragen.

*SHA, Secure Hash Algorithm, ist ein einzigartiges kryptografisches Hash-Verfahren, das historische Daten einbezieht.

Mining Mining-Bestätigung Bitcoin Kryptowährung Krypto SHA256-Algorithmus