Satoshi Nakamoto ist der Verfasser des Whitepapers, das das ursprüngliche Bitcoin-Protokoll beschreibt – und damit die Person oder Gruppe, die Bitcoin geschaffen hat. Bis heute ist ungeklärt, ob Satoshi Nakamoto ein echter Name oder ein Pseudonym ist.
In seinem 2008 veröffentlichten Bitcoin-Whitepaper legte Satoshi Nakamoto wissenschaftlich dar, wie Kryptowährungen funktionieren würden. Auch die ursprüngliche Bitcoin-Software stammt von Nakamoto und wurde unter der MIT-Lizenz als Open Source freigegeben.
S. Nakamoto trug zum Netzwerk bei und half den Minern, bis er 2010 verschwand. Noch im selben Jahr übergab Satoshi die Bitcoin-Software an die Entwickler und die Krypto-Community. Seitdem arbeiten Hunderte Entwickler am Kerncode weiter.
Wer hat Bitcoin erfunden?
Der Gründer von Bitcoin ist Satoshi Nakamoto – nur weiß niemand, wer oder was Satoshi Nakamoto ist. Obwohl die Identität bis heute ungeklärt bleibt, tauchen immer wieder Behauptungen auf, dieser oder jener könnte Nakamoto sein. Genannt werden unter anderem Adam Back, Nick Szabo, Hal Finney, Dorian Nakamoto und sogar Elon Musk. Keiner von ihnen hat jedoch eingeräumt, Nakamoto zu sein.
Interessant ist, dass bislang nur eine einzige Person an die Öffentlichkeit getreten ist und behauptet hat: „Ich bin Satoshi Nakamoto.“ Auch diese Behauptung wurde widerlegt. Craig Wright erklärte zwar wiederholt, er sei Nakamoto und werde das beweisen, doch es blieb stets bei Ankündigungen – nicht einmal vor Gericht konnte Wright belegen, dass er Nakamoto ist.
Woher kommt Satoshi Nakamoto?
Wegen des Namens wird vermutet, dass Satoshi Nakamoto Japaner ist. Neben denjenigen, die diese These vertreten, halten andere Nakamoto für jemanden, der überhaupt nichts mit Japan zu tun hat, sondern für einen Kryptografen und Informatiker, der in Amerika oder Europa lebt.
Da seine Identität unbekannt ist, gibt es auch keine gesicherten Angaben zu seiner Herkunft. Wer wissen will, wer Nakamoto ist, forscht weiter im Detail – und stößt hin und wieder auf neue Hinweise.
Wie hoch ist sein Vermögen?
Da Satoshi Nakamoto selbst ein Rätsel ist, gibt es auch zum Vermögen keine belastbaren Angaben. Wer jedoch Wallets, Adressen und Transaktionen verfolgt, geht davon aus, dass Nakamoto rund 1 Million Bitcoin besitzt. Als Bitcoin 2021 mit 64.000 US-Dollar einen Rekord aufstellte, entsprach das einem Gegenwert von 64.000.000.000 US-Dollar.
Auf den Wallets, die Nakamoto zugeschrieben werden, sind von Zeit zu Zeit Bewegungen zu beobachten. Im Mai etwa wurden 50 BTC aus den allerersten geschürften Bitcoins bewegt; es hieß, das könnte mit Nakamoto zusammenhängen. Und jedes Mal, wenn so etwas passiert, flammt die Frage „Wer ist Nakamoto?“ aufs Neue auf.
