7 Trading-Tipps, die für Einsteiger funktionieren
Wie in jedem anderen Geschäft fängt auch im Trading alles bei den Grundlagen an – nur so werden Sie mit der Zeit richtig gut. Deshalb haben wir die 7 besten Tipps zusammengestellt, mit denen Sie den Einstieg finden.
1. Lernen Sie zuerst die Grundlagen
Jeder Trading-Einsteiger sollte einige zentrale Aspekte des Marktes kennen, dazu gehören Grundlagen wie:
- Die Fachbegriffe des Tradings
- Die Ursachen von Marktschwankungen
- Die besten Handelszeiten
- Die verfügbaren Ordertypen
Das sind nur einige allgemeine Konzepte, mit denen Sie vor dem ersten Trade vertraut sein sollten. Wer sie verstanden hat, lernt seinen Markt wirklich kennen – und bekommt ein gesünderes Risikoprofil.
2. Kennen Sie Ihre Anlageziele
Als Trader sollten Sie wissen, was Sie mit einem Investment erreichen wollen. Das heißt vor allem: ehrlich zu sich selbst sein. Wenn Sie zum Beispiel für die Rente vorsorgen möchten, richten Sie Ihre Trades genau danach aus.
Dann investieren Sie eben nicht in wahllos ausgesuchte Zockeraktien und stecken auch keine großen Summen in den Optionshandel. Dividendenaktien oder ETFs sind in diesem Fall die bessere Wahl. Auch Anleihen passen hervorragend zu diesem Ziel.
Das klingt zugegeben etwas langweilig, ist aber die solideste Strategie für den langen Horizont. Wenn Sie dagegen das große Geld machen wollen, sind Dividendenaktien und ETFs nicht Ihr Werkzeug. Bleiben Sie dabei in jedem Fall positiv.
3. Denken Sie an die Diversifikation
Warren Buffett erinnert daran, dass man eben nicht alle Eier in einen Korb legen sollte. Schauen Sie sich also zuerst Ihre Optionen an – gemeint sind nicht Optionskontrakte, sondern tatsächlich andere Anlagemöglichkeiten.
Der Grundgedanke: Gehandelte Assets beeinflussen sich gegenseitig. Deshalb lohnt es sich, über verschiedene Anlageklassen zu streuen – etwa Devisen, Aktien und Krypto. Auch innerhalb einer Anlageklasse können Sie weiter diversifizieren.
Ein breit gestreutes Portfolio hilft Ihnen, Verluste zu begrenzen, wenn der Markt einmal nicht in Ihre Richtung dreht.
4. Lernen Sie, Risiko zu steuern
Verluste gehören zum Trading, das müssen Sie akzeptieren. Entscheidend ist, dass Sie nicht zu viel Kapital in einem einzigen Trade riskieren. Begrenzen Sie Verluste mit Stopps – Stop-Orders sind eines der wichtigsten Werkzeuge dafür.
Setzen Sie den Stop-Loss aber immer in ausreichendem Abstand zu Ihrem Einstieg. Liegt die Order zu nah am Einstiegskurs, werden Sie ausgestoppt, bevor der Markt in Ihre Richtung läuft.
5. Behalten Sie Ihre Emotionen im Griff
Laut Warren Buffett kontrolliert man sein Geld am besten, indem man seine Emotionen kontrolliert. Machen Sie sich klar: Selbst die besten Experten mit allen erdenklichen Tools können Marktbewegungen nicht zuverlässig vorhersagen. Wer dann aus dem Bauch heraus handelt, trifft schlechte Entscheidungen.
Achten Sie von Anfang an darauf, dass Ihnen genau das nicht passiert. Bleiben Sie klar im Kopf und urteilen Sie sachlich. Emotionsfrei entscheiden heißt: durchatmen und sich die Zeit nehmen zu verstehen, was gerade passiert.
6. Nehmen Sie kleine Gewinne mit
Ob Aktien, Krypto oder Devisen – kleine Gewinne mitzunehmen ist einer der besten Trading-Tipps überhaupt. Sichern Sie am angepeilten Kursziel rund 50 % Ihres Gewinns. Nehmen Sie danach weitere 25 % mit und lassen Sie den Rest später folgen. So senken Sie Ihr Risiko deutlich und erhöhen am Ende Ihren Ertrag.
7. Bleiben Sie bei den Nachrichten am Ball
Alles auf der Welt kann sich binnen Sekunden ändern – und das sorgt schnell für heftige Ausschläge an den Märkten. Verfolgen Sie deshalb das aktuelle Geschehen, einschließlich der Entwicklungen im Optionshandel und an der Börse. Gut informiert zu sein sollte immer Ihr Ziel sein.
Fazit
Das sind nur einige der besten Trading-Tipps – spektakulär klingen sie nicht, aber sie funktionieren. Wenn Sie anfangen, sie konsequent anzuwenden, werden Sie den Unterschied in Ihren Ergebnissen deutlich sehen.
