Daytrading für Anfänger. Die besten Tipps!

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Die besten Trading-Tipps für Daytrading-Anfänger

Daytrading ist die Praxis, ein Finanzinstrument innerhalb desselben Tages zu kaufen und zu verkaufen, statt Positionen über Nacht zu halten.

Wer mit dieser Methode gerade erst anfängt, sollte bereit sein, sich vor dem ersten Trade mit den wichtigsten Trading-Tipps vertraut zu machen. Hier sind einige der besten Tipps für Ihren Einstieg ins Daytrading:

Wählen Sie einen Markt für Ihr Daytrading

Versuchen Sie nicht, alle Märkte gleichzeitig zu handeln – darum geht es beim Daytrading nicht! Für Anfänger ist es wichtig, sich auf einen Markt zu konzentrieren, um kleine Veränderungen wahrzunehmen und so schneller zu lernen. Die Märkte sind dabei weniger kompliziert, als man denkt: Die meisten verhalten sich in ähnlichen Situationen ähnlich.

Folgende Marktoptionen kommen infrage:

  • Forex-Markt. Hier können Sie schon mit 50 $ in den Devisenhandel einsteigen. Dieser Markt erfordert das geringste Kapital – Sie sollten aber mit mehr als dem erforderlichen Minimum starten.
  • Futures-Markt. Für den Einstieg brauchen Sie hier etwa 1.000 $. Futures-Kontrakte basieren meist auf Indizes oder Rohstoffen wie Gold.
  • Aktien. Daytrader benötigen mindestens 25.000 $, um täglich Aktien zu handeln.

Ein guter Broker

Ein Broker stellt Ihnen gegen eine Kommission den Marktzugang bereit. Das Ziel ist ein Broker mit niedrigen Gebühren, damit nicht jeder kleine Gewinn gleich wieder aufgezehrt wird. Das heißt aber nicht automatisch, dass der Broker mit den niedrigsten Kommissionen der beste ist.

Bevor Sie sich für einen Broker entscheiden, sollten Sie auf folgende Grundlagen achten:

  • Geschwindigkeit. Verlangen Sie eine schnelle Orderausführung, um den gewünschten Preis zu bekommen. An einem Tag können viele Trades zusammenkommen – deshalb ist ein schneller, aber zuverlässiger Broker so wichtig.
  • Regulierung. Stellen Sie sicher, dass Ihr Broker reguliert und geprüft ist, denn das verpflichtet ihn rechtlich, die Anlagen seiner Kunden zu schützen.
  • Kundensupport. Ein guter Broker ist da, wenn Sie Hilfe brauchen.
  • Wettbewerbsfähige Spreads. Suchen Sie einen Broker, der konkurrenzfähige, möglichst enge Spreads bietet.
  • Qualität der Plattform. Der Broker sollte eine Plattform mit fortgeschrittenen Charts sowie Limit- und Stop-Loss-Funktionen anbieten.
  • Vielfalt. Ein guter Broker bietet eine breite Auswahl an Märkten und Handelsmöglichkeiten. Forex-Trader handeln gern verschiedene Währungen und gelegentlich auch Aktien und Indizes.

Zuverlässige Tools

Gut und effizient funktionierendes Werkzeug ist für Daytrader genauso wichtig wie für jeden anderen Beruf – deshalb gehört dieser Punkt zu den zentralen Trading-Tipps. Ganz oben steht die Investition in einen guten Computer. Er braucht ausreichend Arbeitsspeicher und einen schnellen Prozessor, damit Abstürze und Ruckler weitgehend ausbleiben. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, Ihre Software regelmäßig zu aktualisieren.

Wegen eines langsamen Rechners in einem Trade festzuhängen, kann richtig teuer werden – vor allem, wenn der Markt volatil ist.

Ein weiteres wichtiges Werkzeug ist eine schnelle Internetverbindung. Der Daytrader braucht keine außergewöhnliche Geschwindigkeit, aber ständige Verbindungsabbrüche kann er sich nicht leisten.

Achten Sie darauf, dass Ihr Anbieter zuverlässig und stabil ist. Wenn Sie gleichzeitig Orders platzieren und handeln möchten, sorgen Sie für ein gutes Smartphone mit ausreichend Datenvolumen oder zuverlässigem WLAN-Zugang.

Managen Sie Ihr Risiko

Risikomanagement ist eine Fähigkeit, die über Erfolg oder Misserfolg Ihrer Trading-Karriere entscheidet. Ein Stop-Loss ist unverzichtbar: Er schließt den Trade für Sie, wenn sich der Markt zu weit von Ihrer Prognose entfernt. Kein einzelner Trade sollte das Ruder übernehmen – verlieren Sie in einem Trade nie mehr als 1 % Ihres Kapitals.

Empfehlenswert ist außerdem ein tägliches Gewinn- und Verlustlimit. Hören Sie sofort mit dem Daytrading auf, sobald Ihr Tageslimit erreicht ist.

Halten Sie nicht an einer Strategie fest, die Sie immer wieder teuer zu stehen kommt. Wenn etwas nicht funktioniert, probieren Sie andere Techniken aus oder wechseln Sie die Strategie.

Kurz gesagt: Konzentrieren Sie sich darauf, bei allen Trades konsequent Ihrer Strategie zu folgen. Schauen Sie nicht zu sehr aufs Geld – gerade am Anfang, wenn alles noch neu ist.

Fordern Sie sich selbst heraus, kontinuierlich aus Fehlern zu lernen, indem Sie herausfinden, wie sich diese künftig vermeiden lassen. Mit diesen Tipps verschaffen Sie sich einen Vorsprung für Ihre Trading-Karriere.