In einen Trade einzusteigen ist einfach – ihn durchzuhalten ist die eigentliche Kunst. Wer mit soliden Erträgen im Rennen bleiben will, braucht viel Disziplin und eine gute Planung. Handeln Sie bedacht, ruhig und konsequent, vermeiden Sie Verluste und schützen Sie so Ihr Kapital.
Dies sind die sieben Dinge, die ein Trader beim Trading nicht tun sollte:
1. Einen großen Teil des Kapitals riskieren
Jeder steigt mit der Erwartung hoher Gewinne ein und glaubt deshalb, viel Kapital in einen einzigen Trade stecken zu müssen. Doch ein hoher Einsatz führt keineswegs automatisch zu höheren Gewinnen. Deshalb ist es grundsätzlich ratsam, nicht mehr als 1 % des Gesamtkapitals in einen einzelnen Trade zu investieren. Setzen Sie nie alles auf eine Karte.
2. Sofort nach Bekanntwerden einer Nachricht handeln
Der Markt kann auf eine bestimmte Nachricht oder ein Ereignis irrational reagieren. Warten Sie deshalb, bis sich der Staub gelegt hat und sich ein stabiler Trend abzeichnet. Analysieren Sie das Ereignis und schätzen Sie die Marktlage erst nach sorgfältiger Kalkulation ein. Wer das versäumt, erleidet erhebliche Verluste – und hat niemanden, dem er die Schuld geben kann.
3. Unrealistische Erwartungen
Der Markt ist äußerst dynamisch und volatil und verhält sich mitunter irrational. Deshalb braucht es geeignete Strategien, um damit umzugehen. Trading sollte als Geschäft betrachtet werden, nicht als Glücksspiel. Selbst vom besten Trade Unmögliches zu erwarten, kann fatal enden. Verluste sollten wo immer möglich begrenzt werden, statt sie einfach laufen zu lassen.
4. Richtige Positionierung
Weltweit passieren unzählige Dinge, die den Markt beeinflussen. Welche Auswirkungen sie haben, können wir nur vermuten – was in Zukunft geschieht, lässt sich nicht vorhersagen. Positionieren Sie sich deshalb entsprechend, mit soliden Handelsstrategien.
5. Auf die Strategie konzentrieren statt auf mögliche Ergebnisse
Lassen Sie sich nicht zu sehr von Hindernissen ablenken und wahren Sie Ihre Trading-Disziplin. Konzentrieren Sie sich auf eine einzige Strategie, statt viele verschiedene Ansätze auszuprobieren. Testen Sie Ihre Strategie immer im Voraus, bevor Sie sie in einem Live-Trade einsetzen. Erweist sie sich als nützlich, dann nutzen Sie sie konsequent im echten Handel.
6. Zum Handelsschluss in den Markt einsteigen
Ereignisse rund um den Globus wirken sich erheblich auf den Markt aus. Ein Einstieg kurz vor Handelsschluss erhöht das Risiko zusätzlich. Denn manche Dinge liegen schlicht außerhalb unserer Kontrolle – wer das nicht einkalkuliert, riskiert erhebliche Verluste.
7. Verbilligen bei fallenden Kursen (Averaging Down)
Kaum jemand steigt mit der Absicht in den Markt ein, später nachzukaufen, um den Einstandspreis zu drücken. Doch wenn die Erwartungen enttäuscht werden, beginnen viele, ohne die Folgen zu verstehen, mit dem Verbilligen. Sie halten ihre Positionen dann immer länger und rutschen tief in die Verluste, statt sie rechtzeitig zu begrenzen. Vermeiden Sie diese Praxis – kalkulieren Sie stattdessen im Voraus sorgfältig, wie Sie Ihre Verluste maximal begrenzen.
